Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Diese Entscheidung müssen Eltern von Viertklässlern in den kommenden Wochen treffen. Die Wahl erleichtern soll ein Informationsabend, den die Limburger Marienschule am Mittwoch, dem 16. Januar 2019, für die Eltern von zukünftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern anbietet. Ab 19:30 Uhr stellt die Schulleitung in der Aula das pädagogische Profil des „getrennten Miteinanders“ vor. Zudem findet am Freitag, dem 18. Januar 2019, ein erster „Nachmittag des offenen Unterrichts“ statt.

Hierzu sind Viertklässlerinnen und Viertklässler eingeladen, am Unterricht der Jahrgangsstufe 5 teilzunehmen, der dafür extra auf den frühen Nachmittag verlegt wird. Zwischen 13:30 Uhr und 15:00 Uhr nehmen die Grundschüler an zwei Schulstunden teil, für die Eltern gibt es in dieser Zeit ein Angebot in der Aula. Ein zweiter „Nachmittag des offenen Unterrichts“ findet am Freitag, dem 25. Januar 2019, statt. Aufgrund der beschränkten Teilnehmerplätze ist eine telefonische Voranmeldung erforderlich. Diese ist wieder ab Montag, 14. Januar 2019, unter der Nummer 06431/201-218 möglich.
Schwerpunkt des Infoabends am 16. Januar 2019 wird das „getrennte Miteinander“ von Mädchen und Jungen sein. Darüber hinaus werden zwei Projekte der Marienschule präsentiert, über die man bei der Anmeldung entscheiden muss: So bietet das Gymnasium eine Bläserklasse an, welche die Schwerpunktsetzung im Fach Musik unterstreicht. Zwei Jahre lang lernen die SchülerInnen dieser speziellen Klasse in Kooperation mit der Kreismusikschule ein Blasinstrument. Darüber hinaus ist der Musikunterricht auf das Ensemblespiel ausgerichtet. Ebenfalls gibt es das Angebot der Schuloase, in der unter anderem eine Hausaufgabenbetreuung und ein gemeinsames Mittagessen geboten werden.
Außerdem informiert die Schulleitung über die verschiedenen Förder-, Betreuungs- und Beratungsangebote für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5. Dazu gehören unter anderem das wöchentliche Mittagessen in der Klassengemeinschaft, die Arbeitsgemeinschaften „Wir wollen´s wissen“, „Selbstverteidigung“ oder „Lesen und Rechtschreibung“, ein Schullandheimaufenthalt im Sommer und die gezielte pädagogische Beratung nach einer speziellen Konferenz im Herbst.
Schließlich erfahren die Eltern, welche Kriterien erfüllt sein müssen, um zu einem Aufnahmegespräch eingeladen zu werden.

(Text: GB)

Ausschreibung Stellvertretung 2019 1Ausschreibung Stellvertretung 2019 2

Mit einem Schulpreis ist die Limburger Marienschule beim Landeswettbewerb „Chemie - mach mit!“ in der Frankfurter Goethe-Universität ausgezeichnet worden. Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz lobte das Gymnasium „für das besondere Engagement bei der Förderung naturwissenschaftlich interessierter Schülerinnen und Schüler“. Insgesamt fünf Teams der Marienschule hatten bei dem Wettbewerb Podestplätze belegt – und damit an Erfolge aus den vergangenen Jahren angeknüpft.

Schulpreis Chemie 2018
Sieben der erfolgreichen Schülerinnen waren zusammen mit Chemie-Lehrerin Martina Fredl nach Frankfurt gereist, wo sie die Urkunden des Kultusministers, ein Preisgeld für die Schule und Büchergutscheine sowie Laborgeräte überreicht bekamen. Anschließend war die Gruppe zu einem Experimentalvortrag von Hochschuldozenten eingeladen, der ihre Chemiekenntnisse erweitern sollte. „Die spannenden und beeindruckenden Experimente, die hier gezeigt wurden, können wir im schulischen Kontext nicht vorführen, so dass der Vortrag eine gute Gelegenheit für die Schülerinnen bot, im Unterricht erworbenes Wissen auf durchaus unterhaltsame Art zu vertiefen“, berichtet Martina Fredl. Die Chemie-Lehrerin war sichtlich begeistert vom erfolgreichen Abschneiden der Limburger Schülerinnen und den Kenntnissen, die diese beim Wettbewerb gezeigt hatten.

Hier galt es, unter dem Motto „Fleißige Pilze“ Hefe zu untersuchen und beispielsweise ideale Wachstumsbedingungen für einen gelingenden Kuchen herauszufinden. 11 Schülerinnen der 8. und 9. Jahrgangsstufe aus Klassen von Martina Fredl und Martina Pascoe hatten sich letztlich erfolgreich der theoretischen und praktischen Herausforderung gestellt – und wurden jetzt in Frankfurt geehrt: Zweite Plätze belegten Alexandra Leinweber und Mariam Neubüser sowie Franziska Müller, Jenna Schmidt und Toni Schwan. Dritte Plätze erreichten Veronika Bindewald und Nellie Mogel, Myriam Koort und Nadine Pfeifer sowie Noemi Debo und Emma Langschied.

Martina Pascoe lobte die Aufgabenstellung, aber auch das Engagement der Schülerinnen, die etliche der Experimente zuhause mit Alltagsgegenständen durchgeführt hätten: „Ich fand das Thema deswegen so spannend, weil es auch einen Einblick in die Molekular-Küche gab und einen fächer-übergreifenden Aspekt zur Biologie hatte.“ So würden Naturwissenschaften und insbesondere die Chemie anschaulich und zum Greifen nah. Dass Chemie cool ist, das findet Teilnehmerin Jenna Schmidt, die bereits im vergangenen Jahr erfolgreich dabei war. Sie würde sehr gerne auch noch ein drittes Mal teilnehmen, wenn es wieder heißt: „Chemie - mach mit!“

(Bericht: Emily Elßner)

Nach einigen gemeinsamen Projekten unterzeichnete die Hochschule Fresenius am 20. Dezember 2018 einen Kooperationsvertrag mit der Marienschule Limburg, um bereits bestehende Zusammenarbeiten auszubauen. Somit kann sich die „MINT-freundliche“-Schule ab sofort über vermehrte Zusammenarbeiten mit einer der größten deutschen Privathochschulen freuen. Hierdurch bieten sich viele neue Möglichkeiten für die naturwissenschaftlichen Fächer.

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Seit bereits über einem Jahr besteht eine Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem Gymnasium. Verschiedene Schülergruppen waren schon am Standort der Hochschule Fresenius in Idstein zu Gast, um im dortigen Schülerlabor ihre Unterrichtserkenntnisse zu vertiefen. Zudem waren Professoren sowie Dozenten zu Besuch in der Marienschule, um mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen.
So berichtete der Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie, Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, dass es immer wieder eine Bereicherung sei, mit der Marienschule zusammen zu arbeiten. Er sei vor allem von der Förderung von jungen Mädchen in den verschiedenen Naturwissenschaften begeistert. Weiterhin betonte der Dekan, dass die Marienschule und die Hochschule Fresenius beide auf eine lange Tradition zurückschauen könnten. Während die Marienschule die diesjährige Heiligsprechung ihrer Schulgründerin, Maria Katharina Kasper, feierte, stand an der Hochschule Fresenius in diesem Jahr der Gründer Carl Remigius Fresenius anlässlich seines 200-jährigen Geburtstages im Vordergrund. Diese gemeinsame Basis helfe, das Zusammenwachsen zu unterstützen. Man müsse die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften, welche vorrangig durch die Lehrer vermittelt werde, weitergehend an Hochschulen ausbauen. Dabei seien der gegenseitige Austausch sowie die Vernetzung ein zentraler Aspekt.
Auch die Fachbereichsleiterin für Naturwissenschaften an der Marienschule, Simone Jung, zeigte sich begeistert von der Kooperation. So werden Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich weiter gefördert und gefordert. Die Zusammenarbeit mit Fresenius biete neue Möglichkeiten für die Schüler, die „Gold wert“ seien. Es werde möglich den Unterricht zu öffnen, Labore zu erkunden und Experten zu besuchen oder einzuladen. So ist sie der Meinung: „Wenn etwas gut ist, dann wollen wir daran festhalten und regelmäßig durchführen“.

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Die Unterzeichnung des Vertrags erfolgte durch die Schulleiterin der Marienschule Limburg, Dr. Henrike Zilling, sowie durch den Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie der Hochschule Fresenius in Idstein, Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld.

(Bericht: Franziska Seitz, Fotos: MM)

Die Klassen HEP U, HEP O und SU haben diese und letzte Woche das Thema Körperpflege und Zahnpflege im Unterricht durchgenommen.

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Um sich in den Betroffen hineinversetzen zu können, wurden Körper-und Zahnpflege von den Auszubildenden gegenseitig durchgeführt.

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Zum Abschluss wurde dann noch eine entspannende Handmassage durchgeführt.

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(Text und Fotos: Stina Bender)