Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen, dessen andere Seite Auferstehung heißt. (Romano Guardini)

Die Schulgemeinde der Marienschule trauert um ihre ehemalige Schulleiterin Schwester Gabriel Cosack, die Gott am  10. Juni 2018 im Alter von 85 Jahren zu sich gerufen hat.

Sr Gabriel
Schwester Gabriel hatte von 1965 bis 1967 ihr Referendariat an der Marienschule absolviert und fortan als Biologie-, Chemie- und Erdkundelehrerin an der Schule unterrichtet. Von 1970 bis 1982 leitete sie die Marienschule.

Ihre vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben erledigte sie mit großem organisatorischem und pädagogischem Geschick. Die Schülerinnen und das Kollegium schätzten ihre menschliche, zuverlässige, respektvolle, anteilnehmende und verbindliche Art gleichermaßen. Stets hatte sie für ihre Schülerinnen und das Kollegium ein offenes Ohr und überzeugte sie mit ihrem ruhigen, freundlichen und zuverlässigen Auftreten.

Auch über ihren Abschied hinaus war sie mit der Schule verbunden, so hatte sie zuletzt 2016 das Adventskonzert im Dom besucht.

Schwester Gabriel erlag im Benediktinerinnen-Kloster Engelthal in der Wetterau einer schweren Krankheit.

Die Schulgemeinde der Marienschule wird ihr stets ein ehrenwertes Andenken bewahren.
Die beachtliche Summe von insgesamt 21.931,76 Euro haben Schülervertretung und Schulleitung der Limburger Marienschule an vier soziale Einrichtungen übergeben, um anderen Menschen zu helfen und ihnen dadurch eine bessere Zukunftsperspektive zu ermöglichen. Der Erlös der diesjährigen Martinsspende des Gymnasiums sowie der Spendenaktion des beruflichen Zweiges der Marienschule wird die Kinder und Jugendlichen eines Mädcheninternats in Mitunguu/Kenia unterstützen. Außerdem erhält ein Wasserprojekt der Organisation „Health for Uganda“ einen Teil des Erlöses sowie die Dehrner Krebsnothilfe, die in der Region aktiv ist. Schließlich dürfen sich die Armen Dienstmägde Jesu Christi in Indien freuen, die das Spendengeld für eine Hausaufgabenhilfe einsetzen werden.

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Über rund 10.000 Euro aus der Martinsaktion des Gymnasiums kommen dem Ausbau des Mädcheninternates St. Francis School im kenianischen Mitunguu zu Gute, das von der Marienschule in Limburg seit geraumer Zeit unterstützt wird. Die Armen Dienstmägde Jesu Christi Schwester Julia Dillmann und Schwester Gonzalo Vakasseril, die den Scheck entgegennahmen, bedankten sich herzlich bei den anwesenden Schülerinnen und Schülern für ihre Hilfe, mit welcher der dringend benötigte Neubau des Mädcheninternats zu Teilen finanziert werden kann. Schwester Julia betonte: „Wir schätzen diese langjährige Unterstützung sowie das außergewöhnliche Engagement der Marienschule sehr und freuen uns immer wieder, für diese Spende ausgewählt worden zu sein. Es ist von großer Bedeutung, dass die kenianischen Mädchen Zugang zu Bildung und somit eine Perspektive für die Zukunft erhalten.“

Über die gleiche Summe darf sich die von ehemaligen Marienschülerinnen ins Leben gerufene Organisation „Health for Uganda“ freuen, welche für eine bessere Wasserversorgung mithilfe von Wasserpumpen in Uganda sorgen wird. Theresa Legner und Sophie Rohletter, die sich früher selbst in der Spendenaktion engagierten, bedankten sich für die große Unterstützung: „Dass unser Projekt eines Tages aus dem Erlös der Martinsspende unterstützt werden würden, hätten wir zu Schulzeiten nie gedacht“, sagten die Abiturientinnen aus den Jahrgängen 2013 und 2017. 

Einen weiteren Teil des Erlöses in Höhe von 1.039,25 Euro, den die beruflichen Zweige mit ihrer Spendenaktion eingespielt haben, erhält ein anderes Projekt der Armen Dienstmägde Jesu Christi. Durch den Betrag profitiert eine Hausaufgabenhilfe für bedürftige Kinder und Jugendliche in Sebastian Pura in Indien, die dadurch einen höheren Bildungsabschluss erzielen können. Den Scheck nahm die ehemalige Schulleiterin Schwester Christiane Humpert dankend entgegen, die den Schülern und Studierenden beeindruckende Erlebnisse aus der indischen Provinz schilderte.

Schließlich darf sich die Dehrner Krebsnothilfe über einen Spendenbeitrag freuen, deren Aufgabe die Unterstützung krebskranker Patienten sowie deren Angehöriger in unserer Region ist.

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Schulleiterin Dr. Henrike Zilling lobte das jährliche Engagement der Marienschülerinnen und –schüler sowie der Studierenden bei diesen Aktionen und betonte: „Es ist für alle Beteiligten immer wieder ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass mit unserem Einsatz Menschen in Notlagen geholfen werden kann.“

(Bericht: Maria Förger, Fotos: MM)

Mit einer Mischung aus Original-Shakespeare-Sprache und moderner Sprache haben die 21 Schülerinnen und Schüler der Theater-AG der Marienschule Limburg unter Regie von Cara Basquitt eine moderne Inszenierung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ auf die Bühne gebracht und die Zuschauer begeistert.

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Im Fokus des Theaterstückes stehen zum einen der Athener Königshof und die Bewohner Athens. Theseus, König von Athen, steht kurz vor seiner Hochzeit mit der Amazonenkönigin Hippolyta. Egeus, ein Bewohner Athens, kommt mit einem wichtigen Anliegen zu Theseus. Seine Tochter Hermia weigert sich Demetrius zu heiraten, den er als zukünftigen Ehemann für sie auserkoren hat. Stattdessen ist sie unsterblich in Lysander verliebt und plant eine gemeinsame Zukunft mit ihm. Demetrius will Hermia zur Frau. Dabei war er zuvor an Helena interessiert, die noch immer voller Liebe für ihn schwärmt. Währenddessen proben Handwerker ein Stück für die anstehende Hochzeit von Theseus und Hippolyta. Zusätzlich gibt es noch den Wald, in dem Oberon, König der Elfen, und Titania, Königin der Elfen, mit ihrem Gefolge leben. Diese beiden Welten werden mit einander verbunden, als Hermia und Lysander aus der Stadt in den Wald fliehen, um dem Athener Gesetz zu entkommen. Helena und Demetrius folgen den beiden: Demetrius, weil er Hermia finden und von seiner Liebe überzeugen will und Helena, weil sie in Demetrius verliebt ist.  Die Handwerker lassen sich ebenfalls für ihre Theaterproben im Wald nieder. Nicht nur in der Athener Bevölkerung herrscht Liebes-Chaos. Auch Oberon und Titania haben Beziehungsprobleme. Daher soll der Waldgeist Puck, Oberons treuster Diener, Titania mit einem Liebestrank gefügig machen und das Liebes-Wirrwarr der vier Athener beseitigen. Doch das Gegenteil ist der Fall und das Tohuwabohu nimmt seinen Lauf. Als dann auch noch Puck dem Handwerker Zettel einen Eselskopf verpasst, ist das Durcheinander komplett. Parallel irren die Liebenden fast wie ihm Wahn durch die Nacht. In dieser Sommernacht vermischen sich die unterschiedlichen Welten und die Grenzen zwischen Realität und Traum verschwimmen immer mehr.

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Das abstrakt gehaltene Bühnenbild wird dominiert von langen Stoffbahnen in verschiedenen, zum Teil neonfarbenen Grüntönen, die von der Decke hängen. Diese stehen symbolisch für den Wald, Dreh und Angelpunkt der Irrungen und Wirrungen der Liebenden. Sie werden von den Darstellerinnen und Darstellern immer wieder mit in das Spiel eingebaut. So dienen die Stoffbahnen als Versteck der Elfen oder kommen beim Herumalbern der Liebespaare zum Einsatz. Die Bewohner des Waldes - Oberon, Titania, Puck und die Elfen - tragen neonfarbene Kostüme und Schminke. Einige der Waldszenen spielen im Schwarzlicht. Das führt dazu, dass das die neonfarbenen Elemente des Bühnenbildes, der Kostüme und der Maske leuchten und für tolle Effekte sorgen. Der Wald und seine Bewohner werden dann in schillernde Farben getaucht und sorgen für eine traumhafte Atmosphäre.

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Der Wechsel zwischen Shakespeare-Sprache und moderner Sprache bringt besonderen Schwung in die Inszenierung. So werden die in Original-Sprache gehaltene Liebesbekundungen Helenas von Demetrius mit einem „Du hast ja echt den Oberknall. Du solltest dich mal reden hören. Völlig wirres Zeug.“ kommentiert. Als zwischenzeitlich sowohl Lysander als auch Demetrius Helena verfallen sind, setzen sie gar zu einem Rap-Battle an, um sie zu beindrucken. Der Shakespeare-Text wird von den beiden gerappt und die Szene zeigt, wie man auch spielerisch mit Shakespeare-Sprache umgehen kann.

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Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: Johanna Juncker/Cara Basquitt, Fotos: Andreas Müller)

Nach einem starken Wettkampf beim Landesentscheid Leichtathletik der WK II Mädchen in Gelnhausen wurde den Marienschülerinnen aus Limburg mit starken 6927 Punkten aus den Händen vom Präsidenten des Landessportbundes Hessen Dr. Rolf Müller die Bronzemedaille übergeben. Die Tatsache seines Besuches zeugt von einer hohen Wertschätzung für die vielen guten Nachwuchsleichtathleten in Hessen.

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Nach einer anstrengenden und verspäteten Anreise hatten die Marienschülerinnen nur wenig Zeit zum Aufwärmen, dennoch überzeugten Emily Zsembera mit 13,12 Sekunden sowie Janina Friedrich (13,52 Sekunden) über 100 Meter. Kurz darauf erzielte Johanna Brünner mit 10,03 Meter im Kugelstoßen eine Topweite. Eine überzeugende Leistung im Hochsprung steuerte auch Madleen Manneschmidt mit 1,48 Meter bei, auch die 1,44 Meter von Noemi Debo konnten sich sehen lassen. Über 800 Meter lief Hannah Roth in 2:30,78 Minuten ein starkes Rennen. Die abschließende 4 mal 100 Meter Staffel in der Besetzung Johanna Brünner, Janina Friedrich, Hannah Roth und Emily Zsembera sicherte der Marienschule in 52,80 Sekunden knapp Platz 3 vor Alsfeld.

Für Hannah Roth, Janina Friedrich, Nina Müller sowie Emily Zsembera war es der letzte Einsatz für unser Schulteam, da sie aus Altersgründen nicht mehr starten dürfen. Herzlichen Dank für euren Einsatz für die Marienschule.

(Bericht und Foto: LN)

Am Samstag, dem 26. Mai 2018, durften einige Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zusammen mit Frau Steiof und Frau Kaiser eine Modenschau im Rahmen des Fahrradtags in der Werkstatt präsentieren.

Modenschau Werkstatt 2018
Nachdem unsere Models für mehrere Wochen das Laufen sowie den schnellen Kleidungswechsel probten und die Moderatoren sich mit ihrem Text vertraut machten, war es schließlich weit. Unsere Models repräsentierten die Marken Intersport und BikeVilla mit sportlichen Fahrradoutifts. Vor dem Eingang der Werkstatt mussten sie durch die Menschenmenge auf eine Bühne laufen, während die Moderatoren die Kleidung beschrieben. Es ging nicht nur darum, die Zuschauer zu animieren, einige der Kleidungsstücke zu kaufen, sondern auch darum, die Zuschauer zum Fahrradfahren zu motivieren!

Schließlich machte es uns allen sehr viel Spaß und der Ein oder Andere hat vielleicht schon seinen neuen Traumberuf gefunden!

(Bericht: Laura Schlüter)