Die Reiseunterlagen für die Pilgerfahrt nach Rom anlässlich der Heiligsprechung Katharina Kaspers können ab sofort an der Pforte, im Sekretariat oder direkt bei Courtial Reisen abgeholt werden. Über den Förderverein/Patenschaften ist es möglich, Unterstützung zu beantragen.

gez. Schulleitung

Lotte Koenen hat es ins Bundesfinale von „Jugend präsentiert“ geschafft: Die 16-jährige Schülerin der Limburger Marienschule hat in einer landesweiten Qualifikationsrunde in Dreieich die Jury mit ihrer Präsentation zum Thema Klebstoffe überzeugt und sich so ein Ticket für das Bundesfinale in Berlin gesichert.

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Angefangen hatte alles im Chemieunterricht. Dort hielt Lotte Koenen ihre Präsentation „Warum klebt Kleber nicht in der Tube“ zum ersten Mal und begeisterte damit ihren Leistungskurs. Diesen Beitrag reichte die 16-Jährige bei „Jugend präsentiert“ ein – und erhielt eine Einladung zum Landesentscheid nach Dreieich. In der südhessischen Stadt trat sie zusammen mit Maja Schwind aus dem Chemie-Leistungskurs von Simone Jung sowie mit Viola Heß und Marie Walter aus dem Chemie-Grundkurs von Martina Fredl gegen rund 40 Schülerinnen und Schüler an, die ebenfalls um den Einzug ins Bundesfinale kämpften. Somit hatten es gleich vier Schülerinnen der Marienschule geschafft, aus bundesweit insgesamt 2.700 Bewerbungen herauszustechen und zu den besten 210 zu gehören.

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Den Vormittag in Dreieich konnten die vier Marienschülerinnen zusammen mit den anderen Finalisten dazu nutzen, Vortragstechniken zu verfeinern und beispielsweise Betonungen und Körpersprache zu trainieren. Nachmittags galt es dann, eine unbekannte Lehrerjury zu überzeugen, wobei der Vortrag ohne digitale Unterstützung gehalten werden musste. Dabei konnte Lotte Koenen mit ihrer Klebstoff-Präsentation besonders viele Punkte sammeln, sodass sie sich für das Bundesfinale in Berlin qualifizieren konnte. „Als ich vor der Jury stand, war ich schon ein bisschen aufgeregt“, berichtet die Marienschülerin. Nun fährt sie nicht nur im September dieses Jahres nach Berlin, sondern erhält auch vorab ein dreitägiges Präsentationstraining in Hamburg. Auf dieses Präsentationstraining freut sich die 16-Jährige ganz besonders, denn sie erhofft sich, dort wichtige Tipps und Tricks zu erlernen, die ihr bei zukünftigen Vorträgen helfen können.

Doch auch auf das Finale ist die Schülerin schon sehr gespannt, denn sie freut sich, sich mit anderen Jugendlichen von anderen Schulen auszutauschen. Im Finale werden die Erwartungen natürlich nochmals hochgeschraubt. Die besten sechs Präsentationen werden dann vor einem großen Publikum vorgetragen und eine davon wird schließlich als Deutschlands beste Präsentation 2018 gekürt. Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, aber auch Schulleiterin Dr. Henrike Zilling, drücken Lotte schon jetzt die Daumen, dass sie es unter die „ganz großen“ Präsentationen schafft.

(Bericht: Carla Scharbach, Fotos: MM/FR)

„Limburg ist eine sichere Stadt“, hat Hessens Innenminister Peter Beuth bei der Podiumsdiskussion zu Sicherheitsfragen in der Limburger Marienschule klargestellt. Die Schülerschaft machte dem Staatsminister und dem Ersten Stadtrat Michael Stanke hingegen deutlich, dass es viele gute Gründe gibt, sich insbesondere im Bereich des Bahnhofs unsicher zu fühlen. Zwei Stunden lang diskutierte die Oberstufe mit den geladenen Gästen intensiv über die Fragestellung „Gefühlte Verunsicherung oder tatsächliche Bedrohung: Gibt es eine veränderte Sicherheitslage?“

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Die Limburger Bevölkerung und auch die Schülerschaft der Marienschule fühlen sich zunehmend unsicher. Das ist spätestens seit einer Umfrage von Stadt und Polizei, die im Mai 2018 veröffentlicht wurde, bekannt. Vor allem der Bahnhof stellt einen Brennpunkt dar, aber auch auf dem Schulgelände der Marienschule ist es zu Vorfällen gekommen. Auch aus diesem Grund stellten sich Peter Beuth und Michael Stanke am 30. Mai 2018 den Fragen der Oberstufe der Marienschule. Eingeladen zu der Veranstaltung hatte der Politik- und Wirtschafts-Leistungskurs von Dirk Fredl. Gekommen waren nicht nur die beiden Talkgäste, sondern mit Westhessens Polizeipräsident Stefan Müller, Limburgs stellvertretendem Polizeidirektor Thomas Ernst und Polizei-Jugendkoordinatorin Claudia Lehnhäuser drei hochrangige Vertreter der Sicherheitsbehörden. Mit den Bundes- bzw. Landtagsabgeordneten Andreas Hofmeister, Joachim Veyhelmann und Klaus-Peter Willsch sowie mit Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle waren auch die Spitzen der regionalen Politik gut vertreten – wie auch die Schulaufsicht mit Schulamtsleiter Michael Scholz. Eine Präsenz, die verdeutlicht, wie wichtig das Thema und damit auch die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler der Marienschule den Verantwortlichen ist.

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Nach einer Begrüßung durch Schulleiterin Henrike Zilling wurde zunächst das Leben der beiden Bühnengäste durch die Schülerin Jill Rasch skizziert. Anschließend führten die Moderatoren Karl Behrendt und Laura Hammer sicher durch die lebhafte Podiumsdiskussion, bei der es im ersten Themenblock direkt kritisch losging mit der Frage nach der Sicherheit in Limburg und an der Marienschule. Schon zu Beginn war der Bahnhof ein zentrales Thema. So konnten die Schüler ihre eigenen Erfahrungen schildern, wobei Daniel Eckstein die Publikumsmoderation übernahm. Nichtsdestotrotz betonte Innenminister Peter Beuth immer wieder, dass die Sicherheitslage objektiv so gut wie nie zuvor sei. Es gebe eine sehr gute Aufklärungsrate und auch Straftaten würden zurückgehen: „Im Kreis Limburg-Weilburg sind mit 7.917 Straftaten im vergangenen Jahr 250 weniger als im Vorjahr angezeigt worden.“ Vor zehn Jahren seien es sogar 9.839 Straftagen gewesen, so der Staatsminister. Diese Tatsache müsse man den Bewohnern nahebringen, um das Sicherheitsgefühl zu steigern. Stanke und Beuth hoben hervor, dass dieses aber von Landesregierung und Stadt sehr ernst genommen werde, es könne nicht hingenommen werden, dass sich insbesondere Schülerinnen dort nicht mehr hin trauen würden, wie dies in der Aula deutlich wurde.

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Deshalb werde es in Limburg ab August drei zusätzliche Stellen und damit eine Streife mehr auf der Straße geben, verkündete der Innenminister. Auf die Frage der Moderatoren, ob mehr Videoüberwachung ebenfalls ein Werkzeug zur Steigerung des Sicherheitsgefühls sein solle, bejahten dies beide Politiker. Trotzdem führte Stanke aus, dass es eher unwahrscheinlich sei, dass sich die Videoüberwachung über den Neumarkt hinaus auch auf die ganze Fußgängerzone ausweitete. Wie und in welchem Umfang die bestehende Anlage ausgebaut werde, müsse aber erst noch in der Stadtverordnetenversammlung entschieden werden. Die Schülerinnen und Schüler der Marienschule reagierten jedoch mehrheitlich eher skeptisch gegenüber solchen Ideen, denn nur durch Videoanlagen fühlten sie sich nicht sicherer. Deshalb betonte Michael Stanke darüber hinaus, dass die Stadt in naher Zukunft auch die Beleuchtung in Limburg verbessern wolle. Kritisch meldete die Schülerschaft zudem zurück, dass es mitunter über eine Stunde dauere, bis die Polizei nach einem Notruf erscheine, was der Innenminister jedoch so nicht stehen lassen wollte.

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Im zweiten Block der Podiumsdiskussion ging es anschließend um gesellschaftliche Veränderungen. So waren vor allem Flüchtlinge ein Thema, die auch bei der städtischen Umfrage als einer der Gründe der Verunsicherung genannt worden waren. Dabei stellte Peter Beuth schon zu Beginn klar, dass Deutschland sich keine Straftäter ins Land geholt habe, wie Statistiken belegten. Wer sich jedoch nicht benehmen könne, der solle abgeschoben werden. Diese Meinung teilte auch Michael Stanke.

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Zum Abschluss nahmen beide Politiker Stellung zu verschiedenen Karikaturen, die Jill Rasch Ihnen vorstellte. Zudem einigten sich Innenminister Peter Beuth und Limburgers Erster Stadtrat Michael Stanke auf eine erweiterte Zusammenarbeit. So sprach der Minister eine Einladung an Limburg aus, dem hessischen Pilotprojekt KOMPASS zur Sicherheitsverbesserung in Kommunen beizutreten: Das „Kommunalprogramm Sicherheitssiegel“ hat das Ziel, alle relevanten Sicherheitspartner vor Ort zusammenzubringen und so präventiv die Sicherheitsarchitektur zu verbessern. Es soll sich also einiges in Limburg tun – die bereits heute verstärkte Präsenz von Polizei und Ordnungsamt wird auch in der Marienschule erfreut wahrgenommen.

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Im Anschluss an die Diskussion lobte Innenminister Peter Beuth das große Engagement des Moderatorenteams, aber auch die vielen kritischen Fragen aus der Schülerschaft. Und Schulamtsleiter Michael Scholz, der bereits zum dritten Mal Gast bei einer Podiumsdiskussion war, zeigte sich sehr erfreut darüber, dass das hohe Niveau der Veranstaltungsreihe erneut gehalten worden sei.

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie.

(Bericht: Franziska Seitz, Fotos: MM | FD)

Das Warten hat sich gelohnt: Am Freitag, 25. Mai 2018, war es endlich soweit, die von der Schülerschaft sehnlichst erwartete Pausenhalle wurde endlich eröffnet! Mehr als zwei Jahre lang hat es von der ersten Planung bis zur Eröffnung gedauert, aber dafür geht es jetzt in dem Areal unter der Mesa hoch her: Seit einigen Tagen spielen in der Pause hunderte Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarstufe I an den Kickern, Tischtennisplatten und Schachtischen.

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Zu Beginn dankten sowohl das SV-Team als auch Schulleiterin Dr. Henrike Zilling nochmals denjenigen Schülerinnen und Schülerin, die beim Spendenlauf mehr als 22.000 Euro für die Pausenhalle gesammelt und somit die attraktive Ausstattung ermöglicht hatten. Der Schulträger sorgte dann mit einer sechsstelligen Summe für den Rest – und letztlich dafür, dass die Pausen jetzt trockener und geschützter verbracht werden können.

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Dank der musikalischen Unterstützung durch die Bläserklasse 6a unter Leitung von Christoph Pabst zogen hunderte Schülerinnen und Schüler im wahrsten Sinne des Wortes mit Pauken und Trompeten in ihre neue Halle ein, beobachtet vom Vorstand des Schulelternbeirats sowie den verantwortlichen Planern Mathias Fritz und Johannes Jakobs. Diese erläuterten, dass der Prozess sich aufgrund hoher Auflagen, aber auch der schwierigen Witterung mehrfach verzögert habe. Umso schöner, dass nach einer so langen Planungsphase, so gut wie alle von den Schülerinnen und Schülern hervorgebrachten Wünsche angemessen umgesetzt werden konnten. Und obwohl aus brandschutztechnischen Gründen ein paar Dinge nicht möglich waren, haben sowohl die SV als auch das Bau- und Planungsteam versucht, den Wünschen von Schülerschaft und Schulleitung weitestgehend nachzukommen.

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So laden mittlerweile Tischtennisplatten und Tische mit Schachbrettern zum Verweilen und Spaß haben ein. Aber auch die Tischkicker wurde sofort nach der Eröffnung mit viel Freude, vor allem von den Schülern, in Betrieb genommen.

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Alles in allem gab es an diesem Tag viel positive Resonanz gegenüber der umgesetzten Planung der Pausenhalle, die durch einen schön angelegten Weg im Gartenbereich der Schule zu erreichen ist.

(Bericht: Johanna Juncker, Fotos: NH)

Wegen der mündlichen Abiturprüfungen findet am Dienstag, 5. Juni, für die Stufen 5 bis E2 ein Studientag statt. Die Schüler/innen der Q2 nehmen an den mündlichen Abiturprüfungen als Gäste teil. Für Schüler/innen der Sekundarstufe I, die zuhause nicht betreut werden können, gibt es ein Angebot der Schuloase. Wer dieses in Anspruch nehmen möchte, meldet sich bitte am Vortag bei der Schuloase.

Ebenfalls wegen der mündlichen Abiturprüfungen findet am Donnerstag, 7. Juni, für die Stufen 7 bis E2 ein Studientag statt. Für die Schüler/innen der Stufen 5 und 6 findet an diesem Tag die Mini-WM in der Sporthalle an der Lahnkampfbahn statt. Die Schüler/innen der Q2 nehmen an den mündlichen Abiturprüfungen als Gäste teil. Für Schüler/innen der Stufen 7 bis 9, die zuhause nicht betreut werden können, gibt es ein Angebot der Schuloase. Wer dieses in Anspruch nehmen möchte, meldet sich bitte am Vortag bei der Schuloase.

gez. Schulleitung