Die Limburger Marienschule hat ihren letzten reinen Mädchenjahrgang verabschiedet: Schulleiterin Dr. Henrike Zilling sprach in ihrer Abschiedsrede von 93 klugen Frauen und selbstständigen jungen Persönlichkeiten, die ihr Abitur absolviert hätten – und das nicht ohne Grund: Ein Drittel der Schülerinnen hat eine Eins vor dem Komma, der Notendurchschnitt des Jahrgangs liegt bei 2,2.

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Angelehnt an das Abi-Motto des Jahrgangs, in dem es um die Frauenband Spice Girls ging, betonte Dr. Henrike Zilling, dass die Absolventinnen so viele Kompetenzen erworben hätten, dass sie sich von niemandem in ihren Lebensentwurf reinreden lassen müssten. Auch wenn in Zukunft eine Vielzahl an Ansprüchen an die Abiturientinnen gestellt würden, gelte letztlich: Im Zweifelsfall entscheide man sich für das Richtige. Was das Richtige für jede Einzelne sei, könne diese am besten selbst beurteilen.

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Die Schulleiterin würdigte zusammen mit Oberstufenleiter Philipp Naumann und Fachbereichsleiterin Simone Jung Schülerinnen, die sich durch besondere Leistungen oder ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet hatten.

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Gleich zwei Schülerinnen haben die Traumnote 1,0 erzielt: Paula Schillo und Valerie Grimm wurden hierfür ausgezeichnet – und es sollte nicht die einzige Ehrung der beiden bleiben: So wurde Paula Schillo zusammen mit Anna Manz und Nadine Seif für deren Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Marienschule geehrt. Hervorragende Leistungen in den Naturwissenschaften hatten neben Valerie Grimm auch Chantal Ferdinand, Hannah Klebach und Helena Rist erzielt, die hierfür mit Buchpreisen und Abonnements von Fachzeitschriften ausgezeichnet wurden.

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Mit Rita Majora Pinto und Saamini Sriranganayakan sind zwei Abiturientinnen für ihr jahrelanges Engagement im Schulsanitätsdienst geehrt worden. Joana Bartuszewski, Chantal Ferdinand, Paula Häuser, Hannah Klebach, Clara Mohr, Helena Rist, Franziska Rudersdorf, Celia Scherer und Tabea Schuh hatten über Jahre hinweg die Licht- und Tontechnik in der Aula betreut beziehungsweise als Roberta-Scouts Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 in die Robotertechnik eingeführt.

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Ob Spendenlauf oder Projektwoche: Mit Melissa Ajdini, Luisa Löser, Lena Lorch, Hannah Lux, Rebecca Pap und Sophie Weil hatte die Marienschule Schul- und Oberstufensprecherinnen, die immer für die Schülerschaft ansprechbar waren und viele Projekte erfolgreich durchgeführt haben, wofür ihnen der Dank des Jahrgangs und der Schulleitung sicher war. Sie wurden von den Abiturientinnen mit einem langen Applaus bedacht – wie auch Isabell Stein, die bei vielen Veranstaltungen mit ihren Musikbeiträgen zu begeistern wusste.

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Schwester Christiane Humpert und Nicole Courtial vom Ehemaligen- und Förderverein zeichneten Valerie Grimm mit dem Katharina-Kasper-Preis für besonderes soziales Engagement aus. Die Abiturientin könne „mit Mut und in aller Demut mit großem Gottvertrauen ruhig der Zukunft entgegengehen", zitierte Schwester Christiane Schulgründerin Katharina Kasper.

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Begonnen hatte der Tag mit einem liebevoll von Schülerinnen vorbereiteten Festgottesdienst im Limburger Dom, zelebriert von Pfarrer Sascha Jung, endgültig haben sich folgende Abiturientinnen dann abends beim rauschenden Abiball von der Marienschule verabschiedet:

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Tutorengruppe Reinhard Groß
Melissa Ajdini, Limburg-Ahlbach; Anna-Louisa Behrens, Limburg a. d. Lahn; Mara Fürstenfelder, Runkel-Eschenau; Katja Marie Haney, Elz; Hanna Anni Heun, Limburg-Dietkirchen; Emily Paulina Hofmann, Waldbrunn-Hintermeilingen; Lena Benita Lorch, Eisighofen;  Hannah Charlotte Lux, Limburg a. d. Lahn; Rebecca Pap, Limburg a. d. Lahn; Carolin Rohletter, Brechen-Niederbrechen; Leonie Roßbach, Villmar; Anna Franziska Rudersdorf, Beselich-Obertiefenbach; Julia Schestak, Runkel-Arfurt; Paula-Marie Schillo, Limburg-Linter; Laura Straßheim, Dornburg-Langendernbach; Sophie Weichel, Selters-Eisenbach; Sophie Pauline Weil, Limburg-Linter

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Tutorengruppe Lothar Jung
Laetitia Maria Burggraf, Runkel-Dehrn; Sophie Heinz, Beselich-Niedertiefenbach; Charlotte Maria Herrmann, Limburg a. d. Lahn; Lea Hof, Hundsangen;  Mariah Alyssa Kalteier, Limburg a. d. Lahn; Miriam          Kraus, Bad Camberg; Paulina Michel, Runkel-Dehrn; Christina Julia Roth, Limburg a. d. Lahn; Lea Elisabeth Sawetzki, Selters-Niederselters; Tabea Johanna Schuh, Villmar; Nadine Silke Seif, Limburg a. d. Lahn; Maria Sievers, Holzheim; Hannah Stahl, Runkel-Arfurt; Isabell Stein, Hünfelden-Mensfelden; Janina Wohlgemuth, Dornburg-Thalheim

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Tutorengruppe Sebastian Mädrich
Luisa Bettini, Limburg-Dietkirchen; Elaine Breiter, Limburg-Linter; Lena Hennemann, Elz; Franziska Kranz, Gückingen; Rieke Marie Kurtenacker, Limburg-Offheim; Carlotta Anna Maur, Elz; Anna Ohlemacher, Runkel-Schadeck;  Julia Presber, Oberneisen; Celia Scherer, Mengerskirchen-Waldernbach; Hannah Schmidt, Brechen-Niederbrechen; Eileen Schmitt, Limburg-Dietkirchen; Chiara Stillger, Brechen-Niederbrechen;  Martine Süss, Beselich-Obertiefenbach; Lea Trabusch, Brechen-Niederbrechen

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Tutorengruppe Martina Pascoe
Melina Bernhardt, Weilburg-Kirschhofen; Johanna Sophie Bieder, Mengerskirchen; Katharina Brümmer, Elz; Sophia Maria Josefine Hoffschild, Limburg a. d. Lahn; Jara Höhler, Beselich-Obertiefenbach; Hannah Klebach, Mengerskirchen; Rita Salome Majora Pinto, Limburg-Offheim; Anna Manz, Schiesheim; Patricija Liga Martinsone, Altendiez; Clara Elena Mohr, Limburg a. d. Lahn; Marie Margaretha Bianca Neu, Runkel-Arfurt;  Saamini Sriranganayakan, Altendiez; Reetha Monika Thomas, Limburg-Offheim; Mathilde Wanda Léonne Trémolières, Limburg-Linter; Leonie Weckmann, Elz

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Tutorengruppe Dr. Silvia Stange
Lieselotte Johanna Czakert, Niedererbach; Chantal Alexandra Ferdinand, Selters-Eisenbach; Valerie Ingrid Grimm, Villmar; Hannah Heymann, Beselich-Niedertiefenbach; Johanna Jung-Diefenbach, Limburg-Offheim; Leontine Matane Kougam, Hünfelden-Ohren; Jana Loeven, Selters-Niederselters; Analena Lutz, Nomborn;  Lea Marie Pötz, Mengerskirchen-Waldernbach; Helena Rist, Limburg a. d. Lahn; Sophie-Charlotte Schilberz, Limburg a. d. Lahn; Janina Schröder, Elz; Clara Weiß, Limburg a. d. Lahn

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Tutorengruppe Andrea Volkmar
Joana Bartuszewski, Neunkirchen; Charlotte Brühl, Selters-Niederselters; Christina Maria Magdalena Marta Flach, Villmar; Lena Gläser, Runkel-Arfurt;  Sinem Görgülü, Limburg-Lindenholzhausen; Yolanthe Marjolijn Sibylla Hartevelt, Diez;  Anahita Hartmann, Hünfelden-Dauborn;  Paula Marie Häuser, Limburg-Dietkirchen;  Maike Herborn, Bad Camberg-Erbach;  Anne Horz, Mengerskirchen; Marlene Knapp, Hünfelden-Dauborn;  Luisa Marie Löser, Niederneisen;  Joana Katharina Meurer, Hadamar; Stella Alicia Schröder, Selters-Niederselters;  Anina Stuhlmann, Limburg-Eschhofen; Lynea Vormann,  Selters-Niederselters; Paula Weber, Limburg a. d. Lahn; Clara Sofie Johanna Weingarth, Runkel; Vanessa Würges, Gutenacker

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(Text: FD, Fotos: Fotostudio Karl/MM)

Welche Rolle Humor in der Pädagogik spielt, mit der Frage hat sich Zweigleiter Thomas Schäfer bei der Abschiedsfeier der beruflichen Zweige der Limburger Marienschule gefragt. Schul- und Zweigleitung verabschiedeten zwei Klassen der höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz. Im Rahmen einer von den Schülern mitgestalteten Feierstunde überreichte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling den Sozialassistenten ihre Abschlusszeugnisse.

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Zweigleiter Thomas Schäfer empfahl den Absolventen in seiner Festansprache Freude und Humor zu behalten und in den zukünftigen Berufen an andere weiterzugeben: „Auch wenn Pädagogik als etwas Ernstes gilt, da es um existentiell wichtige und globale Aufgaben geht, so ist Humor ein unaufgebbarer Bestandteil einer menschlichen Pädagogik.“ Humor sei die beste Medizin gegen Ideologie und Rechthaberei, so Schäfer.

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Dass die Absolventen der Marienschule ihren Humor nicht verloren haben, bewiesen sie in der mit großer Lebensfreude gestalteten Feierstunde. Bevor Dr. Henrike Zilling die Zeugnisse überreichte, zeichnete Fördervereinsvorsitzender Prof. Thorsten Daubenfeld Emelie Dupont und Tabea Gilberg für die besten Prüfungsergebnisse aus.

Folgende Schülerinnen und Schüler haben die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz erfolgreich absolviert und dürfen die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Sozialassistentin/ Staatlich geprüfter Sozialassistent führen

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Klasse SO1, Klassenleitung Thomas Schäfer
Celina  Braun, Westernohe; Michelle Bug, Bad Camberg-Würges; Lisa-Marie Ermert, Kirburg; Lisa Fischbach, Nentershausen; Tabea Gilberg, Holzheim; Fabienné Heibel, Niederelbert; Nils Martin, Dornburg-Langendernbach; Felix Mohr,  Arzbach;  Laura Pietsch, Bad Camberg; Annika Schmitz, Oberahr; Melissa Stockmann, Waldbrunn-Ellar; Jelena Vidojevic, Pottum; Antonia Zeller, Kirburg; Michelle Zimmermann, Herschbach

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Klasse SO2, Klassenleitung Wilfried Dahlem
Lara Fatmagül Aslandogdu, Bad Camberg; Sören Berwind, Runkel-Ennerich; Emelie Dupont, Hünstetten-Görsroth; Gina Louisa Maria Grein, Montabaur; Lara Hauschild, Limburg a. d. Lahn; Leonie Huwer, Limburg-Staffel; Christina Kolb, Waldems-Bermbach; Cheyenne Lenz, Altendiez; Jennifer Mallm, Limburg a. d. Lahn; Johanna  Maus, Cramberg; Dennis Müller, Winden; Ruben Ostrowski, Idstein; Anna-Lena Petronio, Balduinstein; Heide Reifferscheidt, Selters-Münster; Emilia Rumpf, Hünfelden-Kirberg; Nina Sofi Vierbaum, Gückingen

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(Text: FD, Fotos: MM)

Wenn Abiturienten heutzutage nach der Schule oder dem Studium in die Arbeitswelt kommen, fehlt ihnen oftmals die praktische Erfahrung. Dem wirkt die Marienschule schon seit sieben Jahren aktiv entgegen, indem sie einen freiwilligen Kurs zusammen mit regionalen Unternehmen sowie der IHK Limburg anbietet. In diesem Jahr bekamen 29 Schülerinnen und Schüler das Zertifikat in diesem „Basics in Business“-Kurs überreicht. Zu dieser Feierstunde waren am Mittwoch, den 13. Juni 2018, Vertreter der regionalen Wirtschaft, Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte in die Aula der Marienschule eingeladen.

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Im vergangenen Schuljahr bekamen 29 Schülerinnen und Schüler der Marienschule die Möglichkeit, mehr über wirtschaftliche Themen theoretisch und praktisch kennenzulernen. Hierbei wurden Themen wie Unternehmensgründung, Standortfaktoren oder Marketing angesprochen. Die erlernten Fähigkeiten konnten die Schüler anschließend bei Unternehmen wie Harmonic Drive, Albert Weil oder  bei MNT in der Praxis entdecken. Am Ende des Kurses stand abschließend eine Präsentationsprüfung an, die von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert wurde.

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Die Verleihung der Zertifikate am Mittwochabend wurde zu Beginn durch den stellvertretenden Schulleiter Dirk Fredl eröffnet. Er dankte den anwesenden Vertretern für ihr Mitwirken bei dem Projekt „Basics in Business“. In Bezug auf die Abschlusspräsentationen sprach er vor allem das Thema Nachhaltigkeit an. So sollen sich auch die Ergebnisse des Kurses nachhaltig für die Schülerinnen und Schüler in ihrem zukünftigen Berufsleben positiv auswirken.

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Nach einem kurzen Musikbeitrag durch Lena Meffert, welche durch den Musiklehrer Christoph Pabst begleitet wurde, begrüßte Jutta Golinski, die Aus- und Weiterbildungsleiterin der IHK Limburg, den Saal. Sie sprach in ihrer Rede die Chancen eines solchen Projektes an. So bezog sie sich auf John F. Kennedy, welcher einmal sagte, dass nur keine Bildung teurer als Bildung sei. Sie sieht in diesem Projekt eine große Chance für die Unternehmen und Schüler, denn Fachkräfte seien überall gesucht. Ähnlich sprach auch Elisabeth Schneider der Albert Weil AG. Sie betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, dass sich so viele Schüler freiwillig für ein solches Projekt meldeten. Weiterhin lobte sie mehrmals die Präsentationen der Jugendlichen, welche brandaktuelle Probleme thematisierten. Zum Abschluss der Rede forderte sie die Schüler nochmals dazu auf, niemals mit dem Lernen aufzuhören oder die Leidenschaft oder die Neugierde zu verlieren. Nur mit Hilfe von Interesse könne man Herausforderungen meistern und neue Erfahrungen sammeln.

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Anschließend schilderten die Schülerinnen Elena Bastian, Tina Feilbach und Jona-Lee Seipel die Ereignisse des vergangenen Jahres. Sie machten einen Rückblick über die Ausflüge zu verschiedenen Unternehmen und gaben Einblicke in verschiedene Themen der Abschlusspräsentationen. Die Schülerinnen bedankten sich bei den Unternehmen, Lehrern sowie bei den Eltern für die Unterstützung. Im Anschluss daran, bekam das Publikum die Gelegenheit, die Präsentation von Ilona Kalte und Anna Müller zu dem Thema „Wie konnte Apple so erfolgreich werden?“ zu sehen. Danach überreichten Jutta Gollinski, Elisabeth Schneider und Dirk Fredl die Zertifikate an alle Absolventen.

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Zum Abschluss der Veranstaltung waren die beiden Kurslehrer Benjamin Nahm und Carina Menche zum Rednerpult gebeten. Sie nahmen Bezug auf einen Reisekoffer, welcher nach einem Jahr nun voll mit verschiedenen Erfahrungen sei. Dazu hätten die Schülerinnen und Schüler, die Unternehmen sowie die Präsentationen maßgeblich beigetragen. Trotzdem müsse man sich auch im Leben immer wieder die Frage stellen, was man eigentlich benötige, um in der Schule, der Arbeitswelt oder der Familie erfolgreich zu sein. Dabei seien vor allem Sozialkompetenzen wichtig, welche von viele Firmen verkörpert würden. So bedankten sich auch die Lehrerkräfte und die zertifizierten Schülerinnen und Schüler waren erfreut, einmal „einen Blick über den Tellerrand“ gewagt zu haben. Diese Chance haben auch im kommenden Schuljahr die beiden Basics in Business-Kurse, die es erneut an der Marienschule geben wird.
 
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(Bericht: Franziska Seitz, Fotos: MM)

Einen Wandertag der besonderen Art erlebten die Schülerinnen der 8a, denn sie wanderten durch das Cineplex Kino in Limburg.

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Die stellvertretende Theaterleiterin Katja Hüper führte die Gäste durch die Vorführräume, die mittlerweile auf Digitaltechnik setzen, den Vorratsraum, der so viele Süßigkeiten beinhaltete, dass es für die ganze Schule gereicht hätte und zum Schluss an die Popcorntheke, wo es eine Portion gratis gab.

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Der französische Film “Ein Sack voll Murmeln“ beeindruckte die Mädchen. Er erzählt vom Leben zweier jüdischer Kinder unter der deutschen Besatzung in Frankreich. Danke nochmals an Frau Hüper.

(Bericht: CMR)

Dass das Fach Englisch durchaus spannender ist als bloß ,,he, she, it - das ´s´ muss mit“, hat die Neuntklässlerin Alexandra-Marie Speth gleich bei zwei Fremdsprachenwettbewerben bewiesen: Die Marienschülerin erreichte beim Wettbewerb „The Big Challenge“ den ersten Platz und ließ auf Landesebene 765 Teilnehmer ihrer Altersstufe hinter sich. Darüber hinaus gewann Alexandra-Marie Speth einen 2. Preis beim diesjährigen Bundeswettbewerb für Fremdsprachen in der Kategorie Solo in Englisch. Wie die Jury mitteilte, beeindruckte Alexandra durch beachtliche Sprachkompetenz, Sachkompetenz und Kreativität. Damit ist die 15-Jährige bereits zum zweiten Mal mit einem Hauptpreis beim Bundesfremdsprachenwettbewerb ausgezeichnet worden.

Alexandra Speth 2018
Insgesamt nahmen am Bundesfremdsprachenwettbewerb 232 Mittelstufenschülerinnen und -schüler aus Hessen teil. Sie setzten sich mit bestimmten Themen in den Fächern Englisch, Französisch, Spanisch, Latein und Altgriechisch auseinander. Alexandras Aufgabe war es, ein Video über eine wichtige Person einzuschicken. Die Marienschülerin hatte sich hier für den Meisterdetektiven Sherlock Holmes entschieden. Anschließend wurde ihr ein weiteres Thema vorgegeben, worüber sie einen Tagebucheintrag verfassen und komplexe Fragen beantworten musste.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Alexandra bei dem Wettbewerb mit ihren Rechercheergebnissen rund um das Thema Irland überzeugt, bei dem sie schließlich als Landessiegerin ausgezeichnet wurde. Auf die Frage, was ihr daran so viel Spaß macht und was sie motiviert antwortet sie: ,,Ich bin einfach verliebt in Englisch“. Durch das Auseinandersetzen mit schwierigen Themen und einem kreativen Umgang mit diesen, verbessere sich die Sprachkompetenz deutlich. In erster Linie mache es aber einfach sehr viel Freude, sich damit zu beschäftigen.
Auch Katharina Schmitt, Solveig Svensson, Hannah Waibel und Zoe Vestring aus der Klasse 6b hatten am Gruppenwettbewerb des Bundesfremdsprachenwettbewerbs teilgenommen. Unter dem Motto ,,A second chance“ erhielten die Marienschülerinnen einen Anerkennungspreis aufgrund des großen Engagements und einem kreativen Umgang mit Sprache.
Schulleiterin Dr. Henrike Zilling gratulierte Alexandra herzlich zu ihrem doppelten Erfolg. Ihre Frage, ob die Neuntklässlerin sich auch zukünftig am Bundesfremdsprachenwettbewerb beteiligen wolle, beantwortete diese mit einem klaren Ja.

(Bericht: Lorena Fladenhofer, Foto: MM)