"Was muss ich tun, wenn ich online gemobbt werde und wie kann man online Mobbing vorbeugen?" "Wie kann ich mich vor Hackern schützen?"

Dies sind nur zwei der vielen Fragen, die sich im Zuge der immer stärker werdenden weltweiten Vernetzungen auch Schülerinnen und Schüler der Marienschule stellen und die auch gesellschaftlich immer mehr an Bedeutung gewinnen. Heute besitzen oft schon die Kleinsten ein Smartphone, über das mit den Freunden kommuniziert wird. Leicht passiert es, dass ungewollt ein eigentlich nur für die Freunde bestimmtes Foto in Umlauf kommt. Entsteht daraus online-Mobbing, können sich die Betroffen meist kaum wehren, da das Internet für die Täter häufig Anonymität bedeutet. Am besten also, es kommt gar nicht erst dazu und genau an diesem Punkt, der Prävention, setzt die neue Aktion „Digtale Helden" der Marienschule an.

Dank des großzügigen Engagements des Lions Clubs Limburg und dessen Vorsitzende Udo Triesch und Dirk Pumplun konnte seit November 2013 im Kreis Limburg mit dem Peer Education Programm "Digitale Helden" begonnen werden. „Wir fördern das Ausbildungsprogramm im Kreis Limburg Weilburg, weil aus unserer Sicht ein bewusster Umgang mit dem Internet eine wichtige Schlüsselqualifikation für junge Menschen darstellt" betont Udo Triesch, Präsident des Lions Club Limburg-Domstadt.

Die im Rahmen der Aktion speziell geschulten und nun ausgebildeten Schülerinnen und Schüler der 7.-9. Klasse haben die Aufgabe, als Ansprechpartner an unserer Schule aktiv zu werden. Als (fast) Gleichaltrige können sie ohne Hemmschwellen Fragen wie die eingangs gestellten beantworten.

Zur Prävention von online-Mobbing gehen die „Digitalen Helden" von Klasse zu Klasse und bringen ihren Mitschülern bei, wie man ein sicheres Passwort gestaltet und was man im Interesse der eigenen Sicherheit im Umgang mit den neuen Medien alles zu beachten hat.

Helden-HP
Das Projekt "Digitale Helden" steht unter dem Motto „Lernen durch Lehren", was vor allem durch die aktiven Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler verwirklicht wird. Nach ihrer mehrtägigen Ausbildung erhalten alle Schülerinnen und Schüler am Ende des ersten Ausbildungsjahres ein Zeugnis zum „Junior Coach Digitale Helden". Das Pilotprojekt umfasst zudem die Möglichkeit der Weiterbildung auf Themengebieten wie der nachhhaltige Medienbildung sowie der allgemeinen Prävention von online Mobbing. Mit der Teilnahme am Projekt erlangen die „Digitalen Helden" auch eine bedeutende Qualifizierung für das späterer Berufsleben, da viele Arbeitgeber den bewussten Umgang mit Medien als Schlüsselomptentenz sehen. Seitens der Schule wird das Engagement durch eine besondere Anerkennung in Form eines Zeugniseintrags gewürdigt.


Betreut wird das Projekt von Matthias Werner, unterstützt von Thomas Klein. Schulleiterin Dr. Henrike Zilling dankte den beiden Lehrkräften und insbesondere den „Digitalen Helden" für ihr Engagement: „Die Risiken, die Internet und Smartphones mit sich bringen, sind nicht zu unterschätzen. Umso wichtiger ist es, wenn unsere Schülerinnen und Schüler auf Augenhöhe eine Hilfestellung erhalten, die Dank des großartigen Engagements des Lions-Clubs qualitativ hochwertig ist." (Annika Schreiber)

Um den Oberstufenschülerinnen bei der Beantwortung der Frage „Was soll ich nach dem Abitur studieren?" zu helfen, finden sich einmal im Jahr ehemalige Marienschülerinnen zusammen, die auf dem Studieninfotag ihren Studiengang vorstellen und ihnen Rede und Antwort stehen. So auch an diesem Samstag.
Mit rund 20 Ehemaligen konnte den Oberstufenschülerinnen beim diesjährigen Studieninfotag ein breites Studienangebot präsentiert werden.

Angeboten wurden die Studienfächer: Medizin, Lehramt für Gymnasium und Grundschule, Jura, Psychologie, BWL, Architektur, Marketing, Medien- und Kommunikationsmanagement, Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Sport, Anglistik, Germanistik, Ingenieurwesen, Politikwissenschaft und Wirtschaftspsychologie.
Der Studieninfotag, der von der SV in Zusammenarbeit mit den Vertrauenslehrern Dominik Schamböck und Saskia Hundler organisiert wurde, bestand aus zwei Zeitschichten, in denen sich die Schülerinnen bis zu zwei für sie interessante Vorträge anhören konnten. „Ich finde es beeindruckend, dass sich so viele ehemalige Marienschülerinnen dazu bereit erklären, ihren Studiengang zu präsentieren und den Schülerinnen alle Fragen zu beantworten", lobte Dominik Schamböck das Engagement der Studentinnen.
Vorgestellt wurden die Studiengänge von den ehemaligen Marienschülerinnen Alisa Bach, Katharina Bier, Saskia Eisenmenger, Polina Feldmann, Laura Friedrich, Lisa Friedrich, Stephanie Günzl, Anna Herr, Katharina Höhn, Julia Kaiser, Melissa Koch, Anna Kremer, Laura Kremer, Lisa Ohlemacher, Michèle Rieth, Luisa Schäfer, Viviane Schmidt, Lea Schönberger, Wiebke Strohm, Mareike Thurau, Lea Tiefenbach und Charlotte Weber.

Studieninfotag
Nach den Vorträgen fanden sich die Ehemaligen zu einer Abschlussrunde zusammen, zu der auch der stellvertretende Schulleiter und Oberstufenleiter Dirk Fredl stieß. Ihn interessierte vor allem die Beurteilung der Ehemaligen der Schulbildung der Marienschule im Hinblick auf das Studium. Durchweg positiv bewerteten diese rückblickend die Zeit an der Marienschule und die Vorbereitung auf das Studium. Vor allem hätten ihnen die vielen Referate und Präsentationen für das Studium geholfen, außerdem die an der Marienschule besonders wichtige und vermittelte Kompetenz wie die eines höflichen Umgangstons, den nicht alle Studenten so an den Tag legten. Gelobt wurde auch das selbstständige Arbeiten, das in der Marienschule vermittelt werde und man im Studium unbedingt brauche. Im Vergleich zu anderen Kommilitonen stellten sie außerdem den hohen Leistungsstandard der Marienschule fest.
Dirk Fredl bedankte sich bei den Ehemaligen für ihr Kommen, denn „die Vorträge von euch Ehemaligen sind viel authentischer als die von Beratungsstellen". Außerdem lobte er den Studieninfotag insgesamt, der eine optimale Ergänzung zu Kooperationen mit dem Berufsinformationszentrum oder heimischen Unternehmen darstelle. (Katharina Höhn/ Fd)

Bericht von der Hessischen Schulschach-Meisterschaft 2014 in Bad Hersfeld

2014 Hess Schulschach-Mstrsch Lea Franziska Maria Janina

Beladen mit Meisterpokalen kehrten spät abends nach über 15 lohnenden Stunden die vier Schülerinnen der Marienschule aus Bad Hersfeld zufrieden nach Limburg zurück. Lea Brandl (9d, an Brett 1), Franziska Liez (Q 4, Brett 2), Maria Bajorski (Q 2, Brett 3) sowie Janina Schröder (8d, Brett 4) vertraten ihre Schule meisterlich beim Wettbewerb Hessischer Schulschach-Mannschaften unter 16 Mädchen-Teams. In 5 Runden gaben sie dabei nur einen Brettpunkt ab. Betreut wurden sie von Studienrat i.P. Albrecht Kauschat, der neben der begleitenden Mutter Susanne Liez auch den ausbildenden Schachvereinen für ihre Jugendarbeit dankte.

2014 Hess Schulschach-Meister Lea Maria Janina FranziskaDie Schulschach-Hessenmeisterinnen 2014 v.l.n.r. Lea Brandl (9d), Maria Bajorski (Q 2), Janina Schröder (8d) und Franziska Liez (Q 4) präsentieren die in Bad Hersfeld souverän erkämpften Urkunde und Pokale. Foto: Kauschat  

Die Ergebnisse sind nachzulesen im Internet unter:
http://www.hessische-schachjugend.de/index.php?view=article&catid=1&id=975Itemid=47

Albrecht Kauschat

15 Mädchen sichern sich erste, zweite und dritte Plätze

Beim hessenweiten Chemie-Wettbewerb „Chemie – mach mit!" sind in verschiedenen Altersklassen sieben Wettbewerbsbeiträge von Schülerinnen der Limburger Marienschule mit einem ersten, zweiten oder dritten Preis ausgezeichnet worden. Dominiert haben die Marienschülerinnen vor allem den Wettbewerb des ersten Lernjahres: Sechs von neun Preisen gingen hier an Teilnehmerinnen der Klasse 7a. Erfolgreich konnten sich die Limburgerinnen aber auch im zweiten Lernjahr behaupten – hier sicherten sich Schülerinnen aus der Klasse 8c einen dritten Platz.

Etliche Klassen der Marienschule hatten an dem landesweiten Wettbewerb teilgenommen, der vom Hessischen Kultusministerium sowie der Frankfurter Goethe-Universität veranstaltet wird und an dem sich erfahrungsgemäß die meisten weiterführenden hessischen Schulen beteiligen. Umso größer war die Freude in den Klassen 7a und 8c und bei deren Chemielehrerin Martina Fredl, als sie dieser Tage die Ergebnisse erfuhren: Sieben von 20 landesweit vergebenen Preisen konnten sich Schülerteams der beiden Klassen im ersten bzw. zweiten Lernjahr sichern, wobei die Klasse 7a mit sechs von neun Preisen den Wettbewerb klar beherrschte.
Ziel des Wettbewerbes ist es, die Teilnehmer zum selbstständigen Experimentieren anzuregen – in diesem Jahr unter dem Thema „Was klebt denn da? – Bärenstarke und andere Kleber". „Die Schülerinnen haben in kleinen Gruppen zu Hause selbstständig Experimente entwickelt und durchgeführt. Dabei prüften sie unter anderem die Wirkung verschiedener Kleber und stellten eigene Klebstoffe her", erläutert Martina Fredl. Auch wenn beim einen oder anderen Versuch auch mal Klebstoff daneben getropft sei: Die Schülerinnen hätten eifrig ihre Beobachtungen und Ergebnisse festgehalten und anschließend herausragende Hausarbeiten auf erfreulich hohem Niveau über ihre Versuche angefertigt, berichtet die Chemielehrerin, die den außergewöhnlichen Erfolg mit ihren Klassen feierte und die Arbeit ihrer Schülerinnen lobte. Im ersten Lernjahr erreichten Helen Hoffmann, Franka Wolf und Carla Scharbach sowie Emilia-Sophie Cremer erste Plätze; Lea Bittner, Charlotte Kaleve und Alina Scherer konnten sich den zweiten Platz sichern. Gleich dreimal sind mit Annika Eufinger und Tina Feilbach, Alicia Triesch, Annalena Botta und Jasmin Wengenroth sowie Luca-Jette Starker Schülergruppen der Marienschule auf dem dritten Platz vertreten.

Chemie-HP
In der Gruppe 2. Lernjahr konnten sich Saamini Sriranganayakan und Mariah Kalteier einen dritten Platz sichern. Schulleiterin Dr. Henrike Zilling lobte die Klassen und Martina Fredl für deren außergewöhnliches Engagement: „Ich bin stolz auf die Schülerinnen und habe mit Freude festgestellt, mit wieviel Engagement und Ehrgeiz sie sich an die Arbeit gemacht haben." Dieser Fleiß und die wissenschaftliche chemische Arbeit seien mit den sieben Preisen zurecht belohnt worden, so Dr. Zilling. (Lea Velthuysen/ Fd)

Die Marienschule Limburg hat beim Hallenhockey-Landesentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ in der Limburger Tilemannschule einen beeindruckenden zweiten Platz unter den sechs Regionalsiegern erreicht. Die Finalteilnahme war so bemerkenswert, da es ein Wettbewerb für gemischte Teams (Jungen+Mädchen der Jahrgänge 2001-2004) war und die Marienschule als einziger Teilnehmer eine reine Mädchenmannschaft am Start hatte. Bei den Kontrahenten standen teilweise, wie im Finale gegen Hanau, bis zu vier Jungs gleichzeitig auf dem Feld. Für Trainer Mirco Hanke war der Erfolg trotzdem nicht völlig überraschend, da er mit der fast identischen Mannschaft erst kürzlich Hessischer Meister wurde. In dieser Altersstufe sei die Leistungsstärke der Mädchen mit der der Jungs mit wenigen Ausnahmen noch ähnlich hoch. Der Vorteil des Teams der Marienschule sei, dass die Mannschaft eingespielt sei. Andere Mitbewerber hätten da größere Probleme, weil sie sonst nicht in dieser Besetzung zusammenspielten. Die Schwächen der Gegner konnte die Marienschule nutzen und durch mannschaftlich geschlossene, konzentrierte Leistungen das Finale erreichen.
Der Vorrundensieg wurde durch ein 2:0 über die vorher stark eingeschätze Gutenbergschule Wiesbaden sowie ein 2:2 gegen Bad Nauheim sichergestellt. Im Halbfinal-Duell mit Bensheim legten die Marienschülerinnen ordentlich vor und führten Mitte der 2.Halbzeit mit 5:2. Danach versuchten Trainer und Team etwas Kraft für das Finale zu schonen, doch so wurde es noch einmal spannend, am Ende konnten sie den knappen 5.4-Vorsprung aber über die Zeit retten. Im Finale war die für ihre gute Jugendarbeit bekannte Karl-Rehbein-Schule Hanau (mit den Mädchen 2013 in Berlin bei "Jugend trainiert“ sogar Bundessieger) für die Limburgerinnen dann doch eine Nummer zu groß und es gab eine deutliche 0:5-Niederlage. Die Marienschülerinnen gaben aber im Duell mit dem durch gute Jungs übermächtigen Gegner kämpferisch alles und hatten mehrfach die Chance, das Ergebnis zumindest etwas freundlicher zu gestalten. Das Endresultat viel auch zu hoch aus, da nach der Vorentscheidung spätestens zum 0:3 zu Beginn der 2.Halbzeit die Luft ein wenig aus der Partie heraus war. Trotzdem können die Marienschülerinnen stolz auf ihre überzeugende Vorstellung beim Landesentscheid sein.

 HockeySchullandesentscheid Halle14

Es spielten: Fenja Sander, Miriam Rudloff, Luisa Ranglack, Lina Wahl, Sherine Ahlbach, Tabea Klingebiel, Clara Arndt, Sarah Wüst. Als Trainerin fungierte neben Lehrer-Trainer Mirco Hanke auch Livia Rosenberg.

Mirco Hanke/BR