Informatik HP

Vier Marienschülerinnen haben sich erfolgreich gegen 1.185 Jugendliche aus ganz Deutschland durchgesetzt: Mit einem eindrucksvollen Ergebnis haben Maria Bajorski, Chantal Blattmann, Elisa Häuser und Lioba Wagner beim 32. Bundeswettbewerb Informatik unter Beweis gestellt, dass Informatik nicht nur etwas für Jungen ist, die diesen Wettbewerb eigentlich dominieren.  

Auf den Wettbewerb aufmerksam geworden seien sie im Informatikunterricht bei Thomas Klein, erzählen die ambitionierten Schülerinnen. „Wir haben eine neue Herausforderung gesucht, der wir uns stellen können und die nicht nur auf die Schule beschränkt ist. Diese haben wir mit dem Bundeswettbewerb Informatik gefunden“, begründen sie ihre Teilnahme. Diese Ziele stimmen mit denen des Bundeswettbewerbs Informatik überein, der das Interesse an der Informatik wecken und zu intensiver Beschäftigung mit ihren Inhalten anregen soll. Vorgesehen ist eine Gliederung in zwei Bereiche, nämlich die Haupt- und die Juniorliga für Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren. In diesem Jahr waren mit 128 Personen nur 10,8% aller Teilnehmenden Mädchen, darunter auch die vier Schülerinnen der Marienschule.

In der Juniorliga, in welcher die Limburger gewertet wurden, werden den Kandidaten zwei Aufgaben gestellt. Hierbei können jeweils maximal 5 Punkte erreicht werden. „Die Aufgaben waren schwierig, durch Nachdenken und optimale Zusammenarbeit konnten wir sie jedoch gut lösen“, berichten die Schülerinnen. Als Gruppe erreichten Maria Bajorski, Chantal Blattmann, Elisa Häuser und Lioba Wagner bei der ersten Aufgabe 4 Punkte und bei der zweiten Aufgabe 5 Punkte, was über dem Bewertungsdurchschnitt liegt, und sicherten sich so hervorragende 1. Preise.

Leider ist es für die Juniorligisten nicht möglich, die 2. oder 3. Runde des Wettbewerbs zu erreichen, sodass der Wettbewerb für die Teilnehmerinnen der Marienschule bereits nach der 1. Runde endete. Die Informatikkarriere der Schülerinnen, die als Scouts an der Marienschule auch für den Roberta-Nachwuchs einsetzen, ist hingegen noch lange nicht beendet: „Vielleicht werde ich nach dem Abitur Informatik auf Lehramt studieren“, sagt Chantal Blattmann und teilt damit die Berufsvorstellungen von Lioba Wagner. Außerdem erhielten die Mädchen ihre Unterlagen mit dem Appell zurück, im nächsten Jahr in der Hauptliga des Bundeswettbewerbs Informatik teilzunehmen. Von den Leistungen der Oberstufenschülerinnen zeigte sich auch Schulleiterin Dr. Henrike Zilling begeistert: „Es ist schön zu sehen, dass unser Unterricht so fruchtet, dass die Schülerinnen dessen Inhalte als Anregung sehen, sich auch außerhalb der Schule intensiv mit dem Fach zu beschäftigen. Besonders stolz können wir angesichts der niedrigen Frauenquote der Teilnehmer auf das hervorragende Abschneiden unserer Mädchen sein!“   (Luisa Reichwein/Ke)

 

 

Die Schulhockeymannschaft qualifiziert sich überraschend für den Landesentscheid am 26.März.
Im Hallenhockey werden die Turniere für Mix-Teams ausgerichtet, also Jungen und Mädchen in einem Team.
Die Marienschule trat mit einem reinen Mädchenteam an und zwar mit fast der gleichen Besetzung, in der sie amtierende Hessische Meister geworden sind. Gegen die Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar siegten die Marienschülerinnen souverän mit 5:0. Die Gegner von der Leo-Sternberg-Schule Limburg wurden vielleicht etwas unterschätzt, so gab es ein 0:0, da kein Tor gelingen wollte. Eine knappe und unnötige 1:2-Niederlage gab es gegen die Mix-Mannschaft der Tilemannschule. So hatten die Leo-Sternberg, die Tilemannschule und die Marienschule alle sechs Punkte und die Tordifferenz musste entscheiden. Da die Leo-Sternberg-Schule wegen des Einsatzes nicht spielberechtigter Spieler disqualifiziert wurde, startet die Marienschule als Zweiter des Kreisentscheids am 26.März in der Tilemannschule beim Landesentscheid. Es wird spannend sein, wie das reine Mädchenteam als eingespielter und amtierender Hessischer Meister gegen die Mix-Teams aus Bad Nauheim, Hanau, Wiesbaden, Bensheim und der gastgebenden Tilemannschule abschneiden wird. Alles ist möglich!

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Es spielten für die Schulhockeymannschaft der Marienschule:
Fenja Sander, Sarah Wüst, Miriam Rudloff, Tabea Klingebiel, Clara Arndt, Lily Weikert, Lina Wahl, Sherine Ahlbach, Luisa Ranglack. Als Trainer waren Livia Rosenberg und Mirco Hanke dabei.
Auf dem Foto sind die Marienschülerinnen in der Mitte zu sehen.

Mirco Hanke

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Unter diesem Motto stand ein vierstündiger Workshop der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter der Marienschule am 21. Februar 2014 im Weilburger Krankenhaus. Jedes Jahr wird unser Schulsanitätsdienst aufs Neue herausgefordert und wir müssen unsere Kompetenzen immer wieder unter Beweis stellen. In diesem Zusammenhang ergriff Herr Kraut die Chance, seinem Saniteam eine Wiederholung und Erweiterung in Sachen Wiederbelebung zu ermöglichen. Unser Trainerteam, Melanie und Otto, beide ausgebildete Fachpfleger mit dem Schwerpunkt Intensiv und Anästhesie sowie Instruktoren BLS (Basic Live Support)/ACLS (Advanced Cardiovascular Live Support) der AHA (American Heart Association), frischten unsere Kenntnisse auf und zeigten uns bislang Unbekanntes.  
Sie leiteten uns an, gaben uns etliche Tipps oder zeigten uns Tricks, damit, falls notwendig, eine Reanimation erfolgreich in unserer Schule durchführen können.  
Zur Einführung in das Thema fand eine kurze Präsentation statt. Uns wurde die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Herzdruckmassage („push hard and fast“) in einer Notfallsituation erklärt. Danach durften und mussten wir zahlreiche praktische Übungen durchführen.

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Neben der Herz-Lungen-Wiederbelebung wurde uns die korrekte Beatmung mit dem Beatmungsbeutel, einem Guedel- und Wendl-Tubus gezeigt. Wir mussten alleine, zu zweit oder im Team arbeiten und konnten somit unsere Erkenntnisse festigen und ausbauen. Jederzeit konnten wir Fragen stellen und bei Unsicherheiten halfen uns die beiden. Ängste und Verunsicherungen wurden beseitigt und unser Wissen erweitert.

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Auch ein kleiner Exkurs zur medizinischen Seite mit Medikamentengabe und einem Fallbeispiel im „Schockraum“ der Weilburger Klinik im Grünen hat unsere Begeisterung  sichtlich geweckt.
Nach einem herzlichen Dankeschön an die beiden Instruktoren ließ das Team den Abend mit einem Essen bei einem Italiener nahe der Lahn ausklingen.

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Alles in allem war der Nachmittag eine Bereicherung für jeden von uns und wir haben unser Ablaufschema für den Ernstfall noch einmal überarbeitet und denken, dass wir jetzt viel sicherer im Umgang bei einer Notfallsituation sein werden.  
Fee Albers/Detlef Kraut

Turnerinnen Landesentscheid Kassel 2014

Unsere jüngste Turnmannschaft war nach der Qualifikation für den Landesentscheid sehr motiviert und wollte gerne auf das „Treppchen“ bei den hessischen Schülermeisterschaften ihrer Jahrgänge. So trainierten die Mädels in den letzten Wochen zusätzlich, auch an den Faschingstagen und konnten sich noch erheblich verbessern. Mit sehr viel Kampfgeist, Entschlossenheit und Konzentration begannen sie ihren Wettkampf. An allen Stationen erbrachten sie ihre maximale Leistung. Der sehr gute Teamgeist und Leistungswille zeigte sich dann auch beim Synchronturnen und in der Staffel. Der Lohn war nicht nur das „Treppchen, sondern ein mit großem Abstand zum Drittplatzierten errungener 2. Platz knapp hinter dem Goethe-Gymnasium Kassel, das mit einer Riege des Kasseler Turnstützpunktes angetreten war.                                       
Das Bild zeigt unsere jüngste Turnmannschaft mit (von links): Svenja Kaiser, Michelle Gerner, Emma Litzinger, Marta Klämt, Marie Kuhmann und Dana Nink.

Unsere jüngsten Turnerinnen haben die Marienschule hervorragend vertreten, der Fachbereich Sport freut sich sehr darüber und gratuliert ganz herzlich.
G. Druck-Wagner

Die Schulleitung der Marienschule schließt sich den Glückwünschen der Kollegen aus dem Fachbereich Sport an und dankt für die hervorragende Vertretung der Marienschule. (Br)

Die ehemaligen Schülerinnen des Abiturjahrgangs 2013 können am 29. März ab 9 Uhr Einsicht in ihre Abiturakten nehmen. (WM)