Großer Andrang herrschte, als am Samstag, dem 22.November, die Limburger Marienschule ihre Pforten öffnete und alle Interessierten sich ein Bild vom Schulalltag machen konnten. Den zahlreichen Besuchern wurde ein abwechslungsreiches und informatives Programm geboten, das alle Klassen im Vorfeld mit ihren Lehrern vorbereitet haben.
So gab es neben zahlreichen Informationsveranstaltungen für die Eltern zum pädagogische Profil der Schule, dem getrennten Miteinander und dem Parallelmodell von G8 und G9 viele Vorführungen, offenen Unterricht oder Mitmachangebote. „Miteinander lernen, füreinander da sein." ist das Motto der Marienschule. Was das konkret für den Schulalltag bedeutet, konnten die Besucher in den verschiedenen Schnupperunterrichten erfahren.

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Die Englischlehrerinnen Carolin Jung und Ulrike Oligmüller gaben den zahlreichen interessierten Viertklässlern und Viertklässlerinnen durch Schnupperunterricht einen Eindruck davon, wie es ist, als Schülerin oder Schüler an der Marienschule eine Fremdsprache zu lernen.
Bei Kathrin Schäfer konnten die Besucher im offenen Kunstunterricht unter dem Motto „ Bücher werden lebendig", erleben, wie an der Marienschule Kreativität gefördert und gefordert wird. Auch Andrea Rückel, Monika Eichhorn und Uwe Waller luden alle Interessenten bei ihrer Veranstaltung IKG zum Mitmachen ein. Hier konnten die Kinder bereits einen Eindruck davon gewinnen, dass der Schulalltag an der Marienschule sehr medial geprägt ist. Dies sprach auch Schulleiterin Dr. Henrike Zilling an, als sie vor allem den Eltern das Konzept der Marienschule vorstellte. So befinde man sich zurzeit in einer Phase der umfassenden Veränderung. Dies beziehe sich nicht nur auf zahlreiche geplante Ausbaumaßnamen an den Schulgebäuden, die in den kommenden Jahren realisiert werden sollen, sondern es werde auch in die Medienausstattung der Schule investiert. Neben den bereits vorhandenen Tablets sollen in den kommenden Monaten noch zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen im Bereich der Medien stattfinden.

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Besonders betonte Frau Dr. Zilling das christliche Profil der Marienschule. Die Schule sei ohne Zweifel eine katholische Schule, aber eine katholische Schule mit ökumenischer Offenheit. Aus dem christlichen Weltbild der Marienschule erwachse auch der Anspruch, den Schülern Werte wie Nächstenliebe und Toleranz genauso wie Offenheit und Selbstbewusstsein zu vermitteln. „An der Marienschule wird mit Kopf, Herz und Hand gelernt" präzisiert Frau Zilling das Konzept der Schule. Während die Eltern von Frau Zilling über die Ziele und Werte der Marienschule informiert wurden, aber auch über kleine Besonderheiten, wie das gemeinsame morgendliche Gebet vor der ersten Stunde, um den Tag gemeinsam als Klasse zu beginnen, konnten die Jüngeren aktiv an einem der zahlreichen Mitmachangebote teilnehmen und zum Beispiel Wasserpflanzen unter dem Mikroskop angucken oder mit den Robotern der Roberta AG experimentieren. Spannend waren auch die Einblicke in verschiedene Proben vom englischen Theater oder einer öffentlichen Probe des Schulchors. Einen Eindruck der Musikalität und Kreativität der Marienschülerinnen bekamen die zahlreichen Besucher auch bei den Vorführungen der Bläserklasse oder eine naturwissenschaftlichen Zaubershow. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Angebote und dem Engagement der Schüler und Schülerinnen genauso wie dem der Lehrer.

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Der Tag der offenen Tür hat bei allen Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterlassen und allen Besuchern zahlreiche neue Impressionen von der Marienschule gegeben und natürlich auch viele gute Argumente, sich für die Marienschule als zukünftige Schule zu entscheiden. Die Marienschule bedankt sich bei allen Besuchern und Mitwirkenden für ihr großes Interesse und Engagement, das maßgeblich jedes Jahr zum Erfolg des Tages der offenen Tür beiträgt. (Bericht und Fotos: Annika Schreiber/ Fd)

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Hier finden weitere Bilder vom Tag der offenen Tür.